Wenn Sodbrennen zum Dauerzustand wird.
Brennen hinter dem Brustbein, saures Aufstoßen, Husten in der Nacht: Wer das mehrmals pro Woche erlebt, hat oft eine Refluxkrankheit. Sie ist gut behandelbar – wenn die Ursache gefunden wird.
- Bis zu jeder fünfte Erwachsene hat regelmäßig Refluxbeschwerden
- Häufige Ursache: ein Zwerchfellbruch, den kein Medikament schließt
- Moderne Eingriffe erfolgen minimal-invasiv
- Beratung durch spezialisierte Kliniken – kostenlos
Kostenlose Beratung durch eine Reflux-Klinik
Sie beschreiben kurz Ihre Situation, ein Reflux-Spezialist meldet sich bei Ihnen.
- Kostenlos und unverbindlich
- Rückmeldung meist innerhalb von 1–2 Werktagen
- Ihre Daten gehen nur an die gewählte Klinik
Was bei Reflux im Körper passiert
Am Übergang von der Speiseröhre in den Magen sitzt ein Ringmuskel, der untere Schließmuskel. Er öffnet sich, wenn Sie schlucken, und schließt sich danach wieder. Ist er zu schwach oder rutscht er durch eine Lücke im Zwerchfell nach oben, gelangt saurer Magensaft in die Speiseröhre.
Gelegentlich passiert das jedem. Kommt es häufiger als zweimal pro Woche vor oder entzündet sich die Speiseröhre, sprechen Ärzte von der gastroösophagealen Refluxkrankheit, kurz GERD.
Woran Sie Reflux erkennen
Sodbrennen ist nur das bekannteste Zeichen. Die Säure macht überall dort Beschwerden, wo sie hingelangt – vom Magen bis in den Mund.
Mund
Hals und Kehlkopf
Brust
Magen
Ihr Weg zu einer gezielten Behandlung
Unser Ratgeber folgt dem Weg, den auch Ihre Ärztin oder Ihr Arzt geht: erst die Beschwerden einordnen, dann die Ursache finden, dann passend behandeln.
Reflux-Selbstcheck: Sollten Sie Ihre Beschwerden abklären lassen?
Fünf Fragen, eine Minute. Der Check zeigt Ihnen, ob Ihre Beschwerden eher harmlos sind oder ob ein Gespräch mit einem Spezialisten sinnvoll ist. Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser.
Unsere Partnerkliniken
Spezialisierte Chirurginnen und Chirurgen, die Reflux und Zwerchfellbrüche täglich behandeln – von der Diagnostik bis zur minimal-invasiven Operation.
Forchheim, Oberfranken, DeutschlandKlinikum ForchheimAllgemein- und Viszeralchirurgie mit Schwerpunkt minimal-invasive Chirurgie des gesamten Bauchraums – inklusive Zwerchfellbruch und Antireflux-Operation.Zur Klinik und AnfrageWien, ÖsterreichOrdination Prof. Dr. SchoppmannSpezialist für Erkrankungen von Speiseröhre und Magen, Reflux-Chirurgie und eines der ersten RefluxStop™-Zentren in Österreich.Zur Klinik und AnfrageHäufige Fragen
Ab wann ist Sodbrennen behandlungsbedürftig?
Wenn Sodbrennen oder saures Aufstoßen mehr als zweimal pro Woche auftreten, Sie nachts weckt oder Ihren Alltag einschränkt, sollten Sie es ärztlich abklären lassen. Schluckbeschwerden, Gewichtsverlust, Bluterbrechen oder schwarzer Stuhl sind Warnzeichen – dann bitte sofort zum Arzt.
Helfen Säureblocker dauerhaft?
Protonenpumpenhemmer (z. B. Pantoprazol oder Omeprazol) senken die Säure und lindern die Beschwerden zuverlässig. Den Rückfluss selbst stoppen sie nicht. Ist ein schwacher Schließmuskel oder ein Zwerchfellbruch die Ursache, kommen die Beschwerden nach dem Absetzen häufig zurück.
Wann kommt eine Reflux-Operation infrage?
Wenn Medikamente nicht ausreichend helfen, Sie sie nicht dauerhaft nehmen möchten oder ein größerer Zwerchfellbruch vorliegt. Voraussetzung ist eine gründliche Diagnostik mit Magenspiegelung und pH-Messung. Die Eingriffe erfolgen heute fast immer minimal-invasiv.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
In Deutschland übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Diagnostik und eine medizinisch notwendige Reflux-Operation in der Regel. Bei neueren Implantaten kann eine Einzelfallprüfung nötig sein – die Klinik berät Sie dazu.
Was passiert mit meiner Anfrage?
Ihre Angaben gehen ausschließlich an die Partnerklinik. Ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin meldet sich telefonisch oder per E-Mail, beantwortet Ihre Fragen und vereinbart auf Wunsch einen Termin in der Reflux-Sprechstunde. Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich.